Kein Rezept (noch)

Wie ich neu kochen lernte. Plus Nachtrag.

Kein Rezept (noch)
Kochen konnte ich ja, zumindest unsere einfachen Familienrezepte. In unserer Familie könne alle zumindest zur eigenen Ernährung kochen. Auch mein Vater schon.
Als ich vor ein paar Jahren zum ersten Mal Single wurde dachte ich kein Problem, ich bin mit sämtlichen Hausarbeiten vertraut, Gleichberechtigung im Haushalt gab’s seit Generationen in der Familie.Spätestens als die ersten Erdäpfel schrumpelig wurden und austrieben, die ersten Zwiebel faulig wurden und eine Großteil meiner Lebensmittel in den Müll wanderten war klar, eine Portion kochen schmeckt nicht und funktioniert nicht.
Es war klar, mehrere Portionen mussten gekocht werden und ab in den Gefrierschrank.So weit so gut. Erste Bedenken kamen nachdem ich gerne Radausflüge mache und auch gerne was vergesse, kommst heim – auftauen vergessen. Also Jause oder Gasthaus.Außerdem als alter Umweltschoner und CO2-sparer war mir klar das kostet viel zu viel Strom wenn ich mir einen größeren Gefrierschrank zulege. Mein jetziger hat 40 Liter Inhalt.Ich kann mich nicht mehr erinnern wie ich auf das Einkochen gekommen bin. Ich glaube nach der ersten selbstgemachten Wachauer-Marillenmarmelade.
Seither wird auf Teufel komm raus eingekocht. Von den Fonds als Grundlage über Gulasch bis Cassoulet und Polpette sind meine Regale voll. Beinbruch und Corona kann kommen. Fast jede Mahlzeit hält Monate und ist in  Min. essfertig.
Im nächsten Blog geht’s los mit Hühnerfond.
Liebe Grüße, Florian.

Nachtrag: Es ging doch nicht mit Hühnerfond los. Ich hab in meinem Regal gesehen daß mein Rinderfond zur Neige geht. Also ab in die also Kerbal Lieferanten durchgehen, Gemüse, Fleisch und Knochen bestellt und Fritags abgeholt.
Ab in die Küche und Rinderfond gekocht. Das war natürlich gleich die Gelegenheit mit diesem Rezept zu beginnen.


Geändert am 12.07.2022 19:49
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